1. Teil:
von St. Jean nach Burgos
2. Teil:
von Burgos nach Leon
3. Teil:
von Leon nach Santiago

Der erste Teil der Tour geht erst einmal steil in die Pyrenäen hoch. Der erste bzw. zweite Tag wird meist zur Quälerei. Deswegen der Rat:
Lasst es langsam angehen!
Nehmt Euch 2 Tage Zeit um die ersten 30 km bis nach Roncesvalles hinter Euch zu bringen.
Pamplona ist nicht mehr weit und dort kann man sich erst einmal erholen. Wer gerne Parties, Musik und Sangria mag: Anfang Juli findet eine spektakuläre Fiesta statt beim San Fermines Fest. 8 Tage wird gefeiert, getanzt und gesungen!
Danach ist dann erstmal wieder schwitzen angesagt es geht hoch auf die nächste Passhöhe und danach in leichtem auf- und ab durch die bezaubernde Landschaft Navarras und der Rioja.

Nach Leon wird es wieder extrem steil. Es geht in die Montes de Leon bis in 1550 m Höhe zum Crux de Ferro.
Kurz nach dem Gipfel gibt es eine alternative und einfache Pilgerherberge Monjarin.
Danach geht es steil bergab durch eines der schönsten Dörfer El Acebo. Kurz vor Ponferrada kann man sich in einem angestauten Fluss erfrischen.
Vor Santiago gilt es noch einmal einen steilen Pass zu bewältigen bis nach O Cebreiro. Danach geht es nur noch bergab bis Santiago.
Wer noch nicht genug hat kann die 120 km bis zur Atlantikküste hinter sich bringen, und an den schönen Stränden sich faul in die Sonne legen.

Von Burgos nach Leon folgt ein recht ebenes Stück durch die sogenannte Meseta, eine Hochebene, wo es in den Sommermonaten sehr heiss werden kann. Am besten man bricht früh morgens auf und macht von 12 - 4 eine lange Siesta. Die Pilgerherbergen sind bis 22 Uhr geöffnet, man kann also schon in den langen Sommerabend hineinmarschieren.
Wer gerne in der Natur übernachtet soll sich ein Moskitonetz mitnehmen und kann dann an irgend einem lauschigen Plätzen, an einem Fluss oder See übernachten.
Landkarte Camino Frances